Der Rosengarten

Hier findest Du andere Gedichte von mir, die unter anderen auch 

Gefühle und Stimmungen wiederspiegeln.

Treffe Deine Wahl:

Mein Traum

Erkenntnis

Die Prinzessin

Im Schatten des Mondlicht

 

Die Nacht

Was ist Liebe?

Ein Sommertag

Herbstgedanken

Das Kaminzimmer

  Die Halle der Juwelen

 

Der Sturm

 

 Todesengel

  Aus dem Leben einer einer Chatterin

 

Zehn kleine Chatterlein

 

 Osterhase
Der Osterhase

 

 

Die Waldschänke

 

  Diese Rose bringt Dich zurück zu den Elfen.

Klick sie nur an.

 

 

 

 

Mein Traum

Ich schließe die Augen
und sehe Dich vor mir.
Du lächelst mich an
und ziehst mich an dich ran.
Du nimmst mich in Deine Arme
und ich spüre Deine Wärme und Nähe.
Du küßt mich sanft und zärtlich
und ich schmecke die Süße Deines Kusses.
Du schaust mir in die Augen
und ich versinke in Deine Augen,
wie in zwei grüne Seen.
Deine Hände streicheln mich zärtlich
und ich genieße Deine Zärtlichkeit.
Gemeinsam fliegen wir
und unsere Seelen werden eins.
Ich öffne meine Augen
und Du bist nicht mehr da.
Jetzt wünschte ich mir,
mein Traum würde einmal wahr.

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Erkenntnis

Schließe die Augen und lehn' dich zurück,
denke weder an Leid noch Glück,
laß dich einfach treiben.

Tauch' in dein Innerstes tief hinab,
dort findest du was sich verborgen hat,
in längst vergangenen Zeiten.

Bilder steigen auf und ab,
manche die du hasst und manche die du magst,
die in deinem Leben weilten.

Und wenn du glaubst: "Ich kann es nicht mehr ertragen,
jetzt öffne ich meine Augen!"
Dann erkennst du, wie du wirklich bist:
So klar und rein, wie ein Kristall, der nie zerbricht.

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Die Prinzessin

Die Prinzessin in einem Elfenbeinturm war ich lange Zeit,
die Mauern schützten mich vor allem was mich Verletzen konnte.
Ich hatte ihn selbst für mich errichtet,
damit niemand es wagen konnte mir noch einmal weh zu tun.

Doch dann kam Er.
Er versprach mir so viel und ich glaubte ihm.
Er stahl mir mein Herz und ich ließ es zu.
Ich zerstörte meinen Turm und war wieder verwundbar.
Ich sprang für Ihn über meinen Schatten und gab mich teilweise auf.

Warum tat ich das nur?
Warum glaubte ich nur?
Warum blieb ich nicht in meinem Turm?

Jetzt ist Er fort,
Er hat mich nur benutzt,
Seine Versprechen waren Lügen.
Und es tut einfach nur noch weh.
Und nichts und niemand schützt mich davor.

Deshalb stehe ich vor den Trümmern meines Turmes und frage mich:
Warum hast du ihn zerstört?
Warum bist du nicht in deinem Turm geblieben?
Warum?

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Im Schatten des Mondlichts

Im Schatten des Mondlichts sah sie dich,
Tränen rannen über dein Gesicht,
tiefe Trauer durchflutete dein Herz,
kein andere sah deinen Schmerz.

Sie sprach dich an und wollte dich trösten,
dir die Tränen trocken und dich in die Arme nehmen,
den Schmerz und die Trauer mit dir teilen,
dir ein wahrer Freund sein in deinen Nöten.

"Komm!", sprach sie zu dir,
"Lass dich trösten, trösten von mir."
Doch du warst zu stolz dafür,
und wandtest dich ab von ihr,
deshalb ging sie fort von dir.

Nun bist du mit deiner Trauer und deinem Schmerz wieder allein.
Und nun fragst du dich: " Musste das wirklich sein!"
Denn die Tränen
fließen immer noch über dein Gesicht,
und die tiefe Trauer durchflutet noch immer dein Herz,
nur jetzt hat jemand deinen Schmerz gesehen,
denn sie sah dich im Schatten des Mondlichts stehen.

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Die Nacht

Die Nacht senkt sanft ihr Kleid über die Welt.
Die Sterne leuchten am Himmelszelt.
Der Vollmond spiegelt sich im See.
Der Tau sammelt sich auf Blume und Klee.
Die Tautropfen sehen wie Perlen aus
und schmücken jeden Busch und Strauch.
Im fahlen Licht des Mondenschein,
funkeln und glitzern sie hell und rein.
Still, ist es nun in Feld und Wald,
nur ab und zu ein Käuzchen schreit.
Die ganze Welt scheint erschreckend und schön,
wenn man sie nur kennt, bei Tage beseh'n.
Doch gerade jetzt, in der Stille der Nacht,
erholt sich die Welt von des Tages Müh' und Last.
Aber den Zauber der Nacht, den kann nur jemand versteh'n,
der sie, in ihrer ganzen Schönheit, hat geseh'n.

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Was ist Liebe?

Wenn zwei Herzen im Gleichklang schlagen.
Wenn man sich versteht ohne Worte zu sagen.
Wenn man die Nähe des anderen fühlt,
obwohl er in der Ferne weilt.
Wenn man die Augen schließt
und sein Bild nur vor sich sieht.
Wenn man einander blind Vertrauen schenkt.
Wenn man immer aneinander denkt.
Wenn man einen Teil von sich aufgibt und
sich dem anderen schenkt.
Das ist das tiefe Gefühl, das man Liebe nennt.

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Ein Sommertag

Ein Sommertag, so schön warm und klar,
wie man ihn lange nicht mehr sah.
Die Sonne scheint, ein Lüftchen weht,
am Himmel manche Wolke zieht.
Im Bach die Forellen springen,
in Feld und Wald die Vöglein singen.
Auf grünen Matten, auf den Auen,
kann man dort die Rehlein schauen.
Häslein spielen auf den Feldern,
Wölfe streifen in den Wäldern.
Blumen wiegen ihre Köpfchen leicht im Wind,
Schmetterlinge tanzen über sie geschwind.
Die Natur erlebt man nur so wunderbar,
an einem Sommertag, so schön warm und klar.

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Herbstgedanken

Nun ist es bald soweit,
es kommt die "dunkle" Jahreszeit.
Die Blätter fallen von den Bäumen,
man hört den Wind als Sturm nur heulen.
Die Sonne ihre Kraft verliert,
die Kühle in der Nacht man spürt.
Am Morgen dann die Nebel wallen,
die ganze Landschaft sie verschleiern.
Unwirklich man die Landschaft sieht,
und Traurigkeit das Gemüt durchzieht.

Jetzt naht die Erntezeit im Garten,
der Kürbis möchte nicht mehr warten.
Die Reben voller Trauben hängen,
die Rosen sich im Garten drängen.
Die Bäume voller Äpfel sind.

Die Schnitter auf den Feldern singen,
wenn sie den gold'nen Weizen mäh'n.
So voller Freude, voller Segen,
kann auch die "dunkle" Jahreszeit sein,
wenn sich die Menschen zum Erntetanz dreh'n,
dann ist der Herbst voll Sonnenschein.

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Das Kaminzimmer  

Ein Kaminzimmer, das ist kein Traum,

ist für manche ein wunderschöner Raum.

Durch diese Tür tritt man ein,

denn drinnen ist es wirklich fein.

 

Der Blick fällt gleich, das ist doch klar,

rechts auf eine kleine Bar.

Dort stehen 3 Hocker, in schwarz, ganz bequem.

Dann braucht man jedenfalls nicht zu steh'n.

 

Die Regale an der rechten Wand, sind praktisch,

wenn man hat ein Buch in der Hand.

Dort findet man jedes Buch, geordnet von Z bis A,

es steht ein Tisch mit Stühlen davor so gar.

 

Neben der Nische, linker Hand, steht ein Regal

auch Raumteiler genannt.

Durch den Raumteiler erkennt man geschwind,

dass man sich in der Kaminecke wieder find.

 

Die Couch und ein Sessel stehen dort,

wenn man darauf sitzt schaut man ins Feuer sofort.

Vor dem Kamin, da liegt ganz weiß, das Fell des Bären aus dem Eis.

Über dem Kamin, hängt an der Wand,

eine Gemälde aus Öl, Einhorn mit Elfe genannt.

Der Sims ist geschmückt mit Katzen und Hunden aus Porzellan.

Denn diese Figuren haben es mir angetan.

 

Jetzt schau mal und staun, was sieht man denn da,

ein Boden einen Regenbogen gleich.

Er glitzert und funkelt und spiegelt sich im Licht.

Doch momentan sind die Gardinen geschlossen und

die beiden Fenster sind dicht.

 

Jeder der nun das Zimmer betritt,

wird sagen wie schön es doch eingerichtet ist.

Überall stehen Grünpflanzen und Blumen dezent verteilt,

und Kerzen lassen ein romantisches Licht entsteh'n,

ach, wie herrlich ist es in dieses Kaminzimmer zu geh'n.

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  Die Halle der Juwelen

Irgendwo, tief im Felsgestein,
findest Du eine Halle, sie steht ganz allein.
Der Weg dorthin ist nicht leicht zu finden,
doch kannst Du ihn ergründen.
Hast Du ihn gefunden dann,
geh' den Weg bis zum Ende entlang
und bleib nicht steh'n.
Nun wirst Du die Halle der Juwelen seh'n.

Von außen eher unscheinbar,
von innen leuchtend, hell und klar.
Durch das Rubintor trittst Du ein,
es leuchtet rot im Sternenschein.
Doch wird bewacht der Juwelen Tor,
ein rubinroter Wächter steht davor.

Er läßt Jeden ein,
dessen Herz ist gut und rein.
Doch wer nur Böses und Ärger hat vor,
dem verwehrt er, mit seinem Schwert, den Eintritt durchs Tor.
Trittst Du durch das Tor in die Halle ein,
wirst Du unter den Juwelen sein.

Mitten in der Halle findest Du seit ewiger Stund'
einen Tisch, aus Bergkristall und der ist rund.
Die Stühle sind aus verschiedenen Edelsteinen gemacht,
sie glitzern, wie ein Regenbogen, wird das Feuer im Kamin entfacht.

Hier sitzen alle Juwelen in Ruhe und Frieden,
denn Zank und Streit wird unter ihnen vermieden.
Sie nehmen Dich auf, trittst Du in Frieden ein,
dann wirst auch Du ein Juwel unter Juwelen sein.

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Zehn kleine Chatterlein

 

Zehn kleine Chatterlein saßen vorm Laptop in der Scheun',

eins bekam einen Heuschnupfen, da waren es nur noch Neun.

 

Neun kleine Chatterlein chatteten die ganze Nacht,

eins schlief vom Keyboard ein, da waren es nur noch Acht.

 

Acht kleine Chatterleins haben sich verschrieben,

eins ging den Duden hol'n, da waren es nur noch Sieben.

 

Sieben kleine Chatterlein bekamen per Mail Virus.ex,

eins macht die Mail dann auf, da waren es nur noch Sechs.

 

Sechs kleine Chatterlein chatteten im Winter ohne Strümpf',

eins bekam eine Erkältung gleich, da waren es nur noch Fünf.

 

Fünf kleine Chatterlein tranken am Computer Bier,

eins schüttet es über die Tastatur, da waren es nur noch Vier.

 

Vier kleine Chatterlein die hackten Dateien entzwei,

eins haute seine eigene kaputt, da waren es nur noch Drei.

 

Drei kleine Chatterlein redeten im Chat aneinander vorbei,

eins schmiss der Server raus, da waren es nur noch Zwei.

 

Zwei kleine Chatterlein hatten CT in Mainz,

eines fuhr nach Wiesbaden, da gab es nur noch Eins.

 

Ein kleines Chatterlein wollte in den Chat wieder geh'n,

dort fand es andere Chatterlein, da waren es wieder Zehn.

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Aus dem Leben einer Chatterin

Nach der Arbeit  Müh’ und Last,

ist man gern in seinem Stammchat zu Gast.

Dort trifft man Freunde und Bekannte,

von manchen auch die Verwandte.

Auch der Liebste ist dabei

Und bei allen schreibt man gleich: „knuddels“ und „freu“.

 

Man kann hier reden oder lauschen,

lachen, weinen, Gedanken austauschen.

Für jeden ist hier im Raum was dabei,

an Dias hat man meistens Zwei.

Auch können es Drei oder mehr werden,

Oh! Schreck - es klirrt, jetzt gab es Scherben.

In der Hektik der Dia-/Raum-Springerei,

ging ein Glas Rotwein entzwei.

 

Natürlich wird das gleich im Raum bekannt gemacht.

Und dort wird sehr darüber gelacht.

Doch gute Ratschläge kommen dann,

wie man den Rotweinfleck entfernen kann.

Jetzt meldet man sich AFK

Und beseitigt das ganze Dilemma.

 

Garantiert kommt dann gleich die Frage:

„Was heißt denn AFK ?“ und das in dieser Lage.

Doch die andern antworten schnell und springen ein,

so muß dass unter Chattern sein.

Da kommt dann als Antwort : „AFK = Auf dem Kloo“

oder „AFK= Away from Keyboard“ sowieso.

Und für die, die kein Englisch verstehen,

sind die Übersetzungen auch ganz schön:

„AFK = Wech von der Tastatur“ oder „Mal für kleine Mädchen geh’n“

So bekommt jeder, der Fragen stellt, alles erklärt,

 was zum Chatten und zur Chatsprache dazugehört.

 

In der Zeit, in der wurde erklärt,

sind die Scherben aufgekehrt.

Nun meldet man sich mit:“ Bin wieder da“

Darauf antworten alle "Rehi " oder "Wb", das ist doch klar.

Und schon kommt die nächste Frage auf,

so nimmt das Chatten seinen Lauf.

Bis dann müde wird der Blick,

man lehnt sich gähnend im Stuhl zurück.

 

Nun sagt man allen ganz lieb und nett: „Gute Nacht“,

einige haben dieses schon ’ne Stunde lang gemacht.

Man kann sich einfach nicht trennen von dem netten Verein,

und die Dias mit dem Liebsten sind auch noch soooo fein.

 

Doch der Schlaf, der lässt sich nicht bezwingen,

jetzt muß man sich doch dazu durchringen.

Ein letztes „Winke, Winke“  und „Bimo“ wird gesagt,

denn morgen ist ein neuer Tag.

Doch freut man sich schon auf den nächsten Abend im Chat,

der mit „Knuddelbussi“ und „Freu“ beginnt, und das ist nett.

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Todesengel

 

Oh Todesengel breite deine Flügel um mich,

lass mich in deine Arme sinken,

lass mich von deinen Kelch des Todes trinken,

geleite mich ins Grab hinab.

 

Dort wird mein Herz die Ruhe finden,

dort werde ich endlich Glücklich sein,

dort wird mein Schicksal sich erfüllen,

in deinen Armen bin ich nicht allein.

 

Dann wird sie endlich ihr Ziel erreicht haben,

dann hat sie ihn für sich allein.

Sie, die mein Leben hat zerstört,

kann triumphieren und Glücklich sein.

 

Doch soll ich ihr den Triumph gönnen,

soll ich mich hingeben dir allein,

soll ich seine Liebe zu mir aufgeben,

soll ich die Verräterin an seiner Liebe sein?

 

Die Hoffnung lässt mich Leben,

die Hoffnung die er mir gab und gibt.

Er liebt mich so wie ich ihn Liebe,

so wie er es mir täglich schreibt und schrieb.

 

Drum Todesengel, lass mich Leben,

noch ist die Zeit noch nicht reif für dich.

Noch werde ich nicht in deinen Armen liegen,

Noch hält die Hoffnung und die Liebe mich.

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Osterhase

 

Im grünen Gras sitzt ein Has’ und wackelt mit den Ohren.

Er lässt da und dort bunte Eier fallen, als hätt’ er sie verloren.

Auch baut er ab und zu ein Nest mit vielen bunten Eiern drin.

Manchmal setzt er ein Schokohase auch noch mit hin.

Manche Eier sind aus Schokolade, andere aus Marzipan

und an manchen hängt ein Schild mit „Frohe Ostern“ dran.

Rote, gelbe, blaue, grüne, regenbogenfarben ist auch dabei.

„Kommt und geht sie suchen. Auf die Plätze, eins, zwei, drei.“

 

Ach wie sich der Hase freut, wenn die Kinder suchen gehen,

und wenn sie mit großen Augen staunend vor dem Nästchen steh’n.

Ach, er hat ja alle Eier wunderbar und gut versteckt,

damit er alle Kinder, ob Große oder Kleine, auch etwas neckt.

Hinter Büschen, im Gras und auf Bäumen, manche auch im Ofenrohr,

in der Kommode, hintern Spiegel lugt auch noch ein Ei hervor.

„Ach du Schreck“, sagt da ein jeder, „wie ist der Has’ dort hingelangt?“

Und das große Pralinenei, dass liegt auf dem Kleiderschrank.

 

Der Hase sitzt im Gras, wackelt mit den Ohren, freut sich und lacht.

„Danke lieber Osterhase, du hast uns viel Freude heute gemacht.“

Nun hoppelt er fort, denn er hat für dieses Jahr seine Arbeit gut gemacht.

Geht nach Hause in sein Bettchen, knabbert noch am Möhrchen und sagt: „Gute Nacht“.

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Der Osterhase

 

Schau dort ist der Osterhase,

ganz versteckt im grünen Gras.

Er ist bunt mit einer lila Nase,

weil er in seinen Farben saß.

 

Schau wie fleißig er den Pinsel,

über all die weißen Eier schwingt,

die ihm die liebe Henne Christel,

täglich hier vorbei bringt.

 

Schau die vielen bunten Eier,

hat er alle schon angemalt.

Die er dann zur Osterfeier,

für die Verstecke hat parat.

 

Er versteckt für dich die Eier gerne,

das macht er mit viel Liebe und ganz in Ruh’.

Dann schaut er aus der Ferne,

dir beim Ostereier suchen zu.

 

Wenn dann der Ostermorgen, endlich da ist,

freut er sich mit dir über jedes gefund’ne Ei.

Und vielleicht, wenn du ganz brav bist,

ist ein Schokoladenhase auch dabei.

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Der Sturm  

 

Der Nordwind bringt Sturm, Hagel und Regen.

Der Tag wird dadurch gleich der Nacht.

Dunkle Wolken über den Himmel fegen.

Die Natur demonstriert ihre Macht.

 

Bäume, die schon Jahrzehnte stehen,

beugen sich unter des Sturmes Kraft.

Einige werden durch ihn untergehen,

der Rest wird weiter stehen in ihrem Saft.

 

Felder, deren Getreideähren standen golden in der Sonne,

sind nun verwüstet und liegen zerstört auf der Erden,

vor dem Hagel, war ihr Anblick eine Wonne,

nun liegt die ganze Ernte in Scherben.

 

Meere, die sonst still und ruhig Wogen,

werden gepeitscht durch des Sturmes Wut.

Über ihnen die Sturmvögel zogen,

jetzt wurde entfesselt die große Flut.

 

Doch jeder Sturm hat mal ein Ende,

so wie ein neuer Tag folgen wird der Nacht.

Denn der Südwind bringt die Wende,

und am Himmel die goldene Sonne wieder lacht.

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Die Waldschänke

Tief im Wald, bei Fuchs und Hasen,

Auf einer Lichtung mit grünen Rasen,

umfriedet mit Waldmeister und Haselnussstrauch,

dort steht ein Haus, und das kennst du auch.

Ein Fachwerkhaus mit Reed gedeckt,

schon manches Jahr hat an ihm geleckt.

Ein warmes Licht in den Fenstern erstrahlt,

eine heimelige Atmosphäre dir naht,

wenn du in das Haus trittst ein.

Dann wirst du in der Waldschänke sein.

Dort geht es lustig zu,

alle sind schon gleich per Du.

Frau Wirtin dich zum Bier einlädt,

der Wirt kommt meistens zu spät.

Jeder ist hier gern zu Gast

und trinkt sein Bier dort ohne Hast.

Viele kommen gern herein,

Einige wollen gerne Stammgäste sein.

Denn jeder ist hier gern gesehen,

und freut sich jeden Abend auf ein Wiederseh’n.

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