Am Wasserfall

Hier findest Du Gedichte von berühmten und bekannten Autoren,

 die mir sehr gut gefallen und mich ansprechen.

 

 

Sonette Der verliebte Pilger 1 Der verliebte Pilger 2
Der Erlkönig Erlkönigs Tochter Mai
Wer da will der Liebe leben Zweifle nicht Deine Kinder
Rosen Gib dein Herz Ehe Du in Deinem Leben
Weil deine Augen Die Schnitterin Desiderata

   

Dieses Einhorn bringt Dich zurück zu den Elfen.

  Klick es nur an.

 

 

 

 

 

 

Der verliebte Pilger 1

(W. Shakespeare)

 

Bleib bei mir und sei mir gut,

so macht uns alles wohlgemut,

was wir in Berg und Tal erschauen,

in Wald und Flur, in Feld und Auen.

 

Dann sitzen wir am Felsgestein,

Sehn Schäfer weiden Lämmelein.

Am stillen Fluß, bei dessen Fall,

Melodisch singt die Nachtigall.

 

Dann will ich dich auf Rosen betten,

Dein Lob besingen in Sonetten,

Dir Kränze flechten und das Mieder

Mit Myrt umstecken und mit Flieder.

 

Ein Gurt von Stroh und Eppichgrün,

Korallen, die wie Feuer glühn,

macht solch ein Glück dich wohlgemut,

so bleib bei mir und sei mir gut.

 

Antwort der Geliebten:

Wär Glück und Liebe ewig neu,

und jedes Schäferherz getreu,

so macht’ ein Tand mich wohlgemut,

ich blieb bei dir uns wär dir gut.

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Der verliebte Pilger 2

(W. Shakespeare)

 

Von ungefähr auf einen Tag

Im heiteren Maimond es geschah,

dass ich im kühlen Schatten saß

von Myrtenbäumen, unter Gras.

 

Da sangen Vöglein, hupfte Wild,

hell grünten Wälder und Gefild.

Jedwedes Ding ließ Trauern sein,

außer die Nachtigall allein.

 

Der arme Vogel ganz verlor’n,

lehnt’ seine Brust auf einen Dorn

und sang ein gar zu traurig Lied,

das sehr betrübte mein Gemüt:

 

Weh, weh, weh! Fing’s an zu schrein,

Téru, Téru hinterdrein:

Daß ich, der so sie jammern hört’,

Kaum der Tränen mich erwehrt:

 

Denn ihre Not, so hell beklagt,

macht’ auf die meine mich bedacht.

Ach, seufzt’ ich, weinst umsonst dich tot,

keinen jammert deine Not.

 

Tauber Wald kann dich nicht hören.

Fühllos Wild hat keine Zähren;

Pandion tot, der Vater dein,

All deine Freund’ im Grabe sein;

Deine Brüder singen im Wald zumal,

Achten keines deiner Qual.

 

Armer Vogel! Just wie dich,

beweint kein Mensch auf Erden mich.

Durch des Glückes falschen Wind

Du und ich betrogen sind.

Wer dir schmeichelt, der vergisst

Deiner wenn du elend bist.

 

Worte sind wie Wind so leicht,

Treuer Freund wird schwer erreicht.

Jeder nennt sich deinen Freund,

weil noch Gold im Kasten scheint;

Wenn die Kronen sind vertan,

geht dein Mangel keinen an.

 

Wo Verschwendung einer übt,

heißt er gütig, heißt beliebt;

Schmeichelei sich hoch vermisst:

„Schad’, dass er kein König ist!“

So er Lastern untertan,

ködern sie ihn leichtlich an;

wenn nach Weibern steht sein Sinn,

haben sie ihn bald dahin.

 

Sieht aber Glück ihm einmal kraus,

Hoheit ade! Dann ist es aus.

Die vor ihm krochen scheu und stumm,

Sehn nicht fürder nach ihm um. –

 

Wer dein Freund in Wahrheit ist,

hilft dir auch zur bösen Frist,

Weint mit dir zu deinem Kummer;

Bist du wach, ihn flieht der Schlummer;

So, was immer nagt dein Herz,

ist ein Teil von seinem Schmerz.

An solchen Zeichen sieht man klar:

Wer treuer Freund, wer Schmeichler war.

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Sonette

(W.Shakespeare)

 

Wenn Liebchen spricht, dass nie ihr Herz erkalte,

so glaub ich ihr, wenn sie es auch erfand;

Damit sie mich für einen Neuling halte,

mit Listen dieser Welt noch nicht bekannt.

So, irrig wähnend, dass sie jung mich wähne,

wiewohl sie weiß, mein Frühling ist dahin,

Leug’n ich’s ihr nicht in ihre falschen Zähne,

und beiderseits verbirgt sich wahrer Sinn.

Doch warum sagt sie nicht, dass sie nicht treu?

Warum nicht ich, dass einst ich jung gewesen?

O, Amors Lieblingslust ist Heuchelei,

und Lieb’ in Jahren mag nicht Jahreszahlen lesen.

Darum belüg’ ich sie, belügst sie mich,

und unsere Lügensünden schmeicheln sich.

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Mai

(Spencer)

 

Und so kam Mai, die schönste Maid allhier,

mit aller Pracht der Jahreszeit geschmückt,

im Blätterkleid, bekränzt mit Blumenzier,

und alle Kreatur war hochbeglückt

vom Einzug der Maienkönigin.

Der starke Arm der Diskuren

trug freudig ihre Herrscherin,

und allenthalben auf den Fluren,

selbst Cupido gab sich dem Tanze hin.

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Erlkönigs Tochter

(J. G. Herder)

 

Herr Oluf reitet spät und weit,

zu bieten aus seine Hochzeitsleut’.

Da tanzen die Elfen auf grünen Land,

Erlkönigs Tochter reicht ihm die Hand.

 

„Willkommen, Herr Oluf, was eilst von hier?

Tritt hier in den Reih’n und tanz mit mir!“

„Ich darf nicht tanzen, nicht tanzen ich mag,

frühmorgen ist mein Hochzeitstag.“

 

„Hör an, Herr Oluf, tritt tanzen mit mir,

zwei güldene Sporen schenk ich dir.

Ein Hemd von Seide, so weiß und fein,

meine Mutter bleicht’s im Mondenschein.“

 „Ich darf nicht tanzen, nicht tanzen ich mag,

frühmorgen ist mein Hochzeitstag.“

 

Hör an, Herr Oluf, tritt ein und tanz mit mir,

einen Haufen Goldes schenk ich dir.“

„Einen Haufen Goldes nähm’ ich wohl;

doch tanzen ich nicht darf noch soll.“

 

„Und willst, Herr Oluf , nicht tanzen mit mir,

soll Seuch und Krankheit folgen dir.“

Sie tät’ einen Schlaf ihm auf sein Herz,

noch nimmer fühlt’ er solchen Schmerz.

Sie hob ihn bleichend auf sein Pferd.

„Reit heim nun zu dein’m Fräulein wert!“

 

Und als er kam vor Hauses Tür,

seine Mutter zitternd stand dafür.

„Hör an, mein Sohn, sag an mir gleich,

wie ist dein Farbe bloß so bleich?“

„Und sollt’ sie nicht sein blaß und bleich,

ich war in Erlenkönigs Reich.“

 

„Hör an, mein Sohn, so lieb und traut,

was soll ich sagen deiner Braut?“

„Sag ihr, ich sei im Wald zur Stund’,

zu proben da mein Pferd und Hund.“

 

Frühmorgens als der Tag kaum war,

da kam die Braut mit der Hochzeitschar.

Sie schenkten Met, sie schenkten Wein:

„Wo ist Herr Oluf, der Bräut’gam mein?“

„Herr Oluf, er ritt in den Wald zur Stund’

er probt allda sein Pferd und Hund.“

Die Braut hob auf den Scharlach rot,

da lag Herr Oluf , und er war tot.

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Erlkönig

(J. W. Goethe)

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

Es ist der Vater mit seinem Kind;

er hat den Knaben wohl in den Arm,

er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

 

„Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?“

„Siehst, Vater du den Erlkönig nicht?“

Den Erlenkönig mit Kron und Schweif?“

„Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.“

 

„Du liebes Kind, komm geh mit mir!

Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;

manch bunte Blumen sind am Strand,

meine Mutter hat manch gülden Gewand.“

 

„Mein Vater, mein Vater, hörest du nicht,

was Erlenkönig mir leise Verspricht?“

„Sei ruhig, bleib ruhig, mein Kind;

in dürren Blättern säuselt der Wind.“

 

„Willst, feiner Knabe, du mit mir gehen?“

Meine Töchter sollen dich warten schön;

meine Töchter führen den  nächtlichen Reihn

und wiegen und tanzen und singen dich ein.“

 

„Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort

Erlkönigs Töchter am düsteren Ort?“

„Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau,

es scheinen die alten Weiden so grau.“

 

„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;

und bist du nicht willig so brauch ich Gewalt.“

„Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!

Erlkönig hat mir ein Leids getan!“

 

Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,

er hält in den Armen das ächzende Kind,

erreicht den Hof mit Müh und Not;

in seinen Armen, das Kind war tot.

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Die Schnitterin

(Gustav Falke)

 

War einst ein Knecht, einer Witwe Sohn,

der hatte sich schwer vergangen.

Da sprach der Herr: „Du bekommst deinen Lohn,

morgen musst du hangen.“

 

Als das der Mutter kundgetan,

auf die Erde fiel sie mit Schreien:

„O lieber Herr Graf und hört mich an,

es ist der Letzte von dreien.

 

Den ersten schluckte die schwarze See,

seinen Vater schon musste sie haben,

den anderen haben in Schonens Schnee

Eure schwedischen Feinde begraben.

 

Und lasst Ihr mir den Letzten nicht,

und hat er sich vergangen,

lasst meines Alters Trost und Licht

nicht schmählich am Galgen hangen.“

 

Die Sonne hell im Mittag stand,

der Graf saß hoch zu Pferde,

das jammernde Weib hielt sein Gewand

und schrie vor ihm auf der Erde.

 

Da rief er: „Gut, eh die Sonne geht,

kannst du drei Äcker schneiden,

drei Äcker Gerste, dein Sohn besteht,

den Tod soll er nicht leiden.“

 

So trieb er Spott, hart gelaunt,

und ist seines Weges geritten.

Am Abend aber, der Strenge staunt,

drei Äcker waren geschnitten.

 

Was stolz im Halm stand über Tag,

sank hin, er musst es glauben.

Und dort, was war’s, was am Feldrand lag?

Sein Schimmel stieg mit Schnauben.

 

Drei Äcker Gerste, ums Abendrot,

lagen in breiten Schwaden,

daneben die Mutter, und die war tot.

So kam der Knecht zu Gnaden.

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Wer da will der Liebe leben

(F. Rückert)

 

Wer da will der Liebe leben,

muß sich ganz der Liebe geben,

sich nicht teilen, nicht zersplittern,

ganz im Kuß hinüberzittern;

muß des Herzen ganzes Drängen

auf des Mundes Spitze zwängen;

muß nicht denken, rechnen, klügeln,

sich nicht fesseln oder zügeln;

muß den Arm nicht ängstlich halten,

gilt es, Hüften zu umfalten;

nicht voll Scheu die Hand befühlen,

gilt’s, im seidnen Haar zu wühlen;

muß im seligen Versenktsein

unklar, ob er ist und denkt, sein.

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Deine Kinder

(Kahlil Gibran)

Deine Kinder sind nicht Deine Kinder.

Es sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht

des Lebens nach sich selbst.

Sie kommen durch Dich, aber

nicht von Dir, und obwohl sie bei Dir sind,

gehören sie Dir nicht.

 

Du kannst ihnen Liebe geben,

aber nicht Deine Gedanken,

denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Du kannst ihrem Körper ein Heim geben,

aber nicht ihrer Seele,

denn ihre Seele wohnt im Haus von Morgen,

das Du nicht besuchen kannst,

nicht einmal in ihren Träumen.

Du kannst versuchen, ihnen Gleich zu sein,

aber suche nicht, sie Dir gleich zu machen.

Denn das Leben geht nicht Rückwärts und

verweilt nicht beim Gestern.

 

Du bist der Bogen, von dem

Deine Kinder als Pfeile

ausgeschickt werden.

Lass Deine Bogenrundung in

der Hand des Schützen Freude bedeuten.

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Zweifle nicht

(Otto Wurst)

Kennst Du jene schweren Stunden,

wo Du ganz verlassen bist,

wo die Freude wie verschwunden

und nur Trübsal um Dich ist?

 

Weißt Du auch um jene Tage,

wo es scheint als wär Gott stumm,

wo er schweigt auf Deine Frage

nach dem Sinn und dem Warum?

 

Zweifle nicht in solchen Zeiten,

halte fest an Dein Gebet,

Gott lässt dessen Fuß nicht gleiten,

der im Glauben zu ihm steht.

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Weil deine Augen so voll Trauer sind

(Mascha Kaleko)

 

Weil dein Augen so voll Trauer sind,

und deine Stirn so schwer ist von Gedanken,

lass mich dich trösten, sowie man ein Kind

im Schlaf einsingt, wenn letzte Sterne sanken.

Die Sonne ruf ich an, das Meer, den Wind

Dir ihren hellsten Sommertag zu schenken,

den schönsten Traum auf dich herabzusenken,

Weil deine Nächte so voll Wolken sind.

Und wenn dein Mund ein neues Lied beginnt,

dann will ich’s Meer und Wind und Sonne danken,

weil deine Augen so voll Trauer sind,

und deine Stirn so schwer ist von Gedanken.

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Desiderata

(Max Ehrmann)

Geh’ Deinen Weg ohne Eile und Hast,

und suche den Frieden in Dir Selbst zu finden,

und wenn es Dir möglich ist,

versuche den Anderen zu verstehen,

sag' ihm die Wahrheit ruhig und besonnen und höre ihm zu,

auch wenn er gleichgültig und unwissend ist,

den auch er hat seine Sorgen,

egal ob er noch jung und aggressiv oder ob er schon alt und müde ist.

 

Wenn Du Dich mit all den anderen vergleichst wirst Du feststellen,

Du lebst unter Menschen,

die entweder größer  oder kleiner,

besser oder schlechter sind als Du selbst.

 

Sei Stolz auf Deinen Erfolg

und denke auch an Deine Karriere,

aber bleibe Bescheiden,

denn das Schicksal kann sich jederzeit wenden.

 

Sei vorsichtig in Deinen Geschäften,

den die Welt ist voller List und Tücke,

aber lass Dich trotz allem nicht von Deinem Weg ablenken.

 

Viele Leute reden von hohen Idealen

Und überall wird Heldenmut angepriesen,

bleibe Du selber und heuchle nicht Mitgefühl,

steh’ der Liebe nicht zynisch gegenüber,

denn sie ist das einzige was Wahr und Unvergänglich ist.

 

Sei Dankbar über jedes Jahr das Du erleben darfst,

auch wenn mit jedem Tag, ein Stück Deiner Jugend entschwindet.

Bereite Dich auf den Augenblick vor,

indem etwas Unvorhergesehenes in dein Leben tritt,

aber zerstöre Dich selbst nicht aus Angst vor der Einsamkeit,

sei immer so, dass Du vor Dir selbst bestehen kannst.

 

Du hast ein Recht auf der Welt zu sein,

genau wie die Blume die blüht,

und wie ein Stern in der Nacht.

Doch auf dieser Welt lebst Du nicht allein,

hast Du schon irgendwann mal darüber nachgedacht?

 

Darum schließe Frieden mit Gott, 

wo immer er Dir auch begegnet,

ganz gleich was das Leben Dir auch an Schwierigkeiten auferlegt.

Lass’ nicht durch Lug und Trug Deine Ideale zerbrechen.

Die Welt ist immer noch schön, 

versuche auf ihr zu Leben und Glücklich zu werden.

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Rosen

(Verfasser ist mir unbekannt, falls jemand ihn kennt bitte Mail an mich)

 

Rosen,

Rosen verwelken.

Du siehst sie blühen

Und willst nicht glauben,

und doch geht ihre Schönheit

in wenigen Tagen vorbei.

 

Freunde,

Freunde kann man verlieren.

Eines Tages kommt vielleicht die Stunde,

wo Du erkennen musst,

Du bist allein und

Worauf Du gebaut hast,

brach längst entzwei.

 

Steine,

Steine zerfallen.

Auch in den Fels frisst sich die Zeit

Und was für die Ewigkeit gebaut scheint,

ist in wenigen Jahren vielleicht nicht mehr da.

 

Worte,

Worte, die uns etwas bedeuten.

Worte an die wir Glauben,

so schnell werden sie vergessen,

und was sie versprachen,

ist bald nicht mehr wahr.

 

Rosen,

Rosen sind wie ein Gleichnis.

Vertrau nicht ihrer Schönheit.

Kaum erblüht müssen sie sterben,

es wird immer so sein.

Jeder sucht in seinen Leben etwas,

was dauert, einen Halt, eine Gewissheit,

wer sie nicht findet,

ist im Grunde immer allein.

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Gib dein Herz

(Verfasser ist mir unbekannt, falls jemand ihn kennt bitte Mail an mich)

Gib dein Herz und keine Krone,

gib es einem der dich liebt,

gib es auch nur dem zum Lohne,

der dafür das seine gibt.

 

Richte nie den Wert des Menschen,

Schnell nach einer kurzen Stunde,

oben sind bewegte Wellen,

doch die Perle liegt am Grunde.

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Ehe Du in Deinem Leben

(Verfasser ist mir unbekannt, falls jemand ihn kennt bitte Mail an mich)

Ehe Du in Deinem Leben,

fest an einem Menschen glaubst,

geh’ mit Vorsicht ihm entgegen,

eh’ Du Dich ihm anvertraust.

Blick ihm stark und fest ins Auge,

ob auch offen ist sein Blick,

denn des Menschen Worte trügen,

doch das Auge kann es nicht,

weil’s des Lebens Spiegel ist.

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